| Mörder stach 21 mal zu - Sergianopoulos versuchte sich zu wehren | |
![]() Ein tragischer Mord, eines äußerst populären Schauspielers, welcher heute Millionen Griechen schockiert. Doch niemand konnte ahnen was der Schauspieler Nikos Sergianopoulos alles durchmachte. Erst die tragischen Einzelheiten die seit gestern Mittwoch pausenlos über Rundfunk und Fernsehen übertragen werden, geben Auskünfte über sein Leben. Ein Leben welches brutal beendet wurde. Der 56-Jährige Schauspieler wurde am gestrigen Mittwoch um 8.10 Uhr von seiner Haushälterin aufgefunden (Greektown berichtete ausführlich - Näheres hier: http://www.greektown.eu/gt/german/club/tiles/news_details.asp?id=2&newsnr=6719) Hier die 8 Fakten welche der Polizei bekannt sind: 1. Den Mörder schien Nikos Sergianopoulos gut zu kennen. 2. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass es sich um einen guten Freund des Schauspielers handeln muss. Der aus Ägypten stammende Mann, ist seit der schicksalhaften Nacht verschwunden. 3. Der Täter stach 21 mal zu. Der Obduktionsbericht ergibt, dass Stiche im Rücken- und Brustbereich zu finden sind. 4. Das Brutale Ende setzte der „Killer“ mit einem Schlitz quer durch den Hals. 5. Nikos Sergianopoulos versuchte sich zu wehren 6. Der Täter reinigte das Tatmesser, zog von Zimmer zu Zimmer entleerte sämtliche Schubladen. Die Polizei geht davon aus, dass der Verbrecher so Hinweise auf einen Einbruch hervorheben wollte. 7. Der Killer verschwand leise durch die Haustür 8. Die vielen blutverschmierten Fußabtrücke stammen nicht von dem Täter, sondern von den vielen Anwohnern, die nach dem Hilfeschrei der Haushälterin herbeieilten. Greektown dokumentiert das Leben eines Schauspielers – Von Kokain, Alkohol und Einsamkeit Nikos Sergianopoulos wuchs in den 50ern in der Stadt Drama auf. Zwischen Bürgerkrieg und Spielplatz, gab es für Sergianopoulos nur eins: das Schauspielern. Er selbst, habe in Schulaufführungen immer die Hauptrollen ergattern können, lehnte jedoch meistens Stücke ab in denen er am Schluss sterben sollte. Menschen in der Region um Drama sprechen von einem sehr frohen Kind, freundlich und typisch für die eher bescheidenen und armen 50er. Vor seinem Elternhaus versammelten sich meistens seine Kumpels und Freundinnen, führten Theaterstücke auf. „Nikos Sergianopoulos spielte immer die erste Geige“ meinen Verwandte. Der Nachbar traurig im Fernsehen: „Einmal trug er ein Bettbezug seiner Oma, spielte Achileas aus der beliebten Ilias von Homer. Er war toll!“. Mit 16 war er ein richtiger Frauenheld. Viele Mitschülerinnen erinnern sich noch genau, an einen schönen jungen Mann, der an der Bar hockt, an seinem Drink nippt und locker bei Fox und Trap die Zigarette zieht. „Nikos war immer schüchtern. Als ihn ein Mädchen anlächelte konnte es sein, dass er entweder Rot wie eine Tomate wurde oder laut lachen musste“, so der bekümmerte Schulfreund Makis. Volljährig, frisch aus dem Militärdienst und mit dem Schulabschluss in der Hand eröffnet er den Eltern seinen Entschluss, den er immer auf dem Herzen hatte: „Mama, Papa. Ich werde Schauspieler. Will nach Athen“. Für die konservative Familie eine wahre Katastrophe. „Mein Vater war nie wirklich für uns da“, meinte Nikos Sergianopoulos in einem Interview 2002 und schließt traurig seinen Gedankensatz mit: „Meine Mutter hingegen, hat mir nie meine Entscheidung verziehen“. Als Sergianopoulos 24 Jahre als ist, studiert er an der Nationalen Theaterhochschule. Er schwänzte den Theoretischen Teil sehr oft, beinahe wäre er geflogen. Maria Lymperopoulou, die damalige Leiterin der Hochschule, sah jedoch mehr in ihm: „Nikos ist einer der Besten in seinem Jahrgang, soviel Talent wirft man nicht hinweg“. Seine erste große Rolle in einem von ihm geliebten Stück „Medea“ des griechi gelesen: 4942 | |
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